Scaling-up von GESTALT

Unter Scaling-up wird der systematische Transfer einer Innovation, in diesem Falle von GESTALT, in neue Anwendungskontexte verstanden. Dabei ist der Erfolg einer Innovation von den spezifischen Gegebenheiten vor Ort abhängig. Eine Übertragung von einen Ort auf einen Anderen ist dadurch nicht ohne weiteres möglich.

Vielmehr wird ein Rahmen benötigt, der die Vorgehensweise strukturiert und dabei alle zentralen Faktoren berücksichtigt. Ein solches Modell wurde aus der bestehenden Literatur abgeleitet und dient zukünftig als Basis, für die Ausweitung und Umsetzung von GESTALT in anderen Bundesländern und Kommunen.

Das folgende Schaubild veranschaulicht das Modell mit seinen drei Phasen, “Assessment”, “Planung” und “Implementierung”, sowie die Unterscheidung in Ursprungs- und Anwendungskontext.

Das Modell wird ab Mitte 2018 in einem durch die BARMER geförderten Pilotprojekt in Berlin-Lichtenberg und in der Gesundheitsregionplus Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim erprobt und evaluiert.

Die Innovation umfasst neben GESTALT-kompakt auch das begleitende GESTALT-Projekt, in dessen Rahmen die Planung, Umsetzung und Nachhaltigkeit des Bewegungsprogramms diskutiert werden. Darüber hinaus ist ein Folgeangebot von GESTALT-kompakt vorgesehen.

Übersicht


Zeitraum: 1. März 2017 bis 28. Februar 2019
Projektkoordinator: Prof. Dr. Alfred Rütten
Projektmitarbeiter: Tobias Fleuren und Anna Streber
Förderer gemäß Präventionsgesetz: