Ziele des GESTALT-Projekts

Die Planung und Implementierung eines GESTALT-Bewegungsprogramms, wird immer durch ein GESTALT-Projekt begleitet. Ziel ist es, kommunale Stakeholder bereits frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen und ein gemeinsames Verständnis für GESTALT zu entwickeln.

Das GESTALT-Projekt soll auf der einen Seite die Erreichung der Zielgruppe sichern. Hierzu gehören in erster Linie wenig aktive bzw. inaktive und sozial-benachteiligte ältere Erwachsene ab 60 Jahren, die Risikofaktoren für eine Erkrankung an Demenz aufweisen.

Auf der anderen Seite dient das Projekt dazu, im Rahmen einer kooperativen Planung die Nachhaltigkeit des Bewegungsprogramms zu sichern. Können Bewegungsprogramm und Projekt in kommunale Strukturen überführt werden, können sie nachhaltige Wirkungen erzielen.

 

Kooperative Planung

Der Ansatz der kooperativen Planung geht davon aus, dass Zielgruppen und Entscheidungsträger (z.B. Präventionsanbieter, Zielgruppenvertreter, strategische Entscheider aus Verwaltung und Politik) Geplantes umso eher „annehmen“, je stärker sie an den entsprechenden Planungs- und Entscheidungsprozessen selbst beteiligt sind. Im Verlauf des Projektes wurden bislang 15 Partner für das Projekt gewonnen, welche gemeinsam zahlreiche kooperative Planungssitzungen abgehalten haben. Das GESTALT-Programm wurde hierbei bezüglich der Rahmenbedingungen, wie z.B. Häufigkeit pro Woche und Bezahlungsmodalitäten, an die praxisbasierten Erfordernisse der Anbieter und die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst und schließlich bei fünf Anbietern erfolgreich umgesetzt.